Zeche Nachtigall - Foto LWL

Workshop: Sandstein in Westfalen im LWL Witten

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Historische Kommission für Westfalen.

Einladung zum Workshop am Samstag, 24. September, in Witten (LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall)

Die Historische Kommission für Westfalen lädt ein zum dritten Workshop der Reihe „Sandstein in Westfalen“. Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung ist der „Ruhrsandstein“.

Die Veranstaltungsreihe soll die ganze Vielfalt der Naturwerkstoffe in Westfalen und ihre wechselnde Nutzung im Laufe der Jahrhunderte zeigen. Dabei werden die Einflüsse der Werkstoffe auf die Architektur der jeweiligen Regionen ebenso behandelt wie die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Steingewinnung für die einzelnen Orte. Kleinräumige Vernetzungen sollen so sichtbar werden, aber auch die internationalen Handelsbeziehungen einiger Abbaugebiete.

Die Reihe ist interdisziplinär angelegt. Als Referenten werden neben Wirtschafts- und Sozialhistorikern auch Bauforscher, Denkmalpfleger, Kunsthistoriker, Geologen, Archäologen, Steinmetze, Restauratoren und Museumsmitarbeiter eingeladen.

Trotz dieses weit gefassten Ansatzes richten sich die Vorträge nicht nur an ein Fachpublikum. Alle am Thema Sandstein oder an der Ortsgeschichte interessierten Personen sind willkommen.

Die Reihe nimmt nach und nach die verschiedenen westfälischen Sandsteinreviere in den Blick. Bisherige Tagungsorte waren Anröchte (2014) und Havixbeck (2015). Soweit möglich, werden die Vorträge mit Exkursionen verbunden. Ein abschließender Sammelband ist vorgesehen.

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Programmablauf

9.00 Uhr      Anmeldung und Begrüßungskaffee
9.30 Uhr      Begrüßung: Dr. Dagmar Kift (LWL-Industriemuseum, Dortmund)

Einführung: Dr. Burkhard Beyer (Historische Kommission für Westfalen) Sandstein in Westfalen – zum Konzept der Tagungsreihe

Vorträge

10.00 Uhr    Dr. Angela Ehling (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Berlin)
Der Ruhrsandstein – Geologie, Vorkommen und besondere Eigenschaften

10.45 Uhr     Kaffeepause

11.15 Uhr     Ingrid Telsemeyer (LWL-Industriemuseum, Dortmund)
Ruhrsandstein als Rohstoff der Industrialisierung und Urbanisierung im Ruhrgebiet: Die „Sandstein-Industrie“ an der Ruhr

12.00 Uhr     Willi Creutzenberg (Herdecke)
Steinhauer in Herdecke im 19. und 20. Jahrhundert

13.00 Uhr     Mittagessen (Anmeldung erforderlich)
Gelegenheit zum Rundgang durch das LWL-Industriemuseum

Exkursion

14.30 Uhr     Abfahrt zur Exkursion, Besichtigung des Steinbruchs und der Verarbeitungsanlagen der Firma Grandi in Herdecke (Anmeldung und festes Schuhwerk sind erforderlich!)

17.00 Uhr     Voraussichtliches Ende des Workshops

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Informationen

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit dem Zug bis Witten Hbf (S 5 oder RE 4 von Dortmund Hbf und Hagen, RE 16 und RB 40 von Essen und Hagen bzw. Siegen). Auf dem Bahnhofsvorplatz links in die Bergerstraße bis zur Unterführung, links Herbeder Str. bis Kreisverkehr, links auf die B 226 bis zum nächsten Kreisverkehr, links der B 226 folgen (Straße Ruhrdeich), nach wenigen Metern rechts in den Fußweg zur Ruhrbrücke, am Ende des Weges rechts zum Eingang des Museums. Fußweg etwa 20 bis 25 Minuten.

Anreise mit dem Auto
(Eingabe für Navigationsgeräte: Witten, Nachtigallstraße)
A 44 bis Abfahrt Witten Zentrum, B 226 folgen Richtung Witten, auf der B 226 am Zentrum von Witten vorbei, im zweiten Kreisverkehr links (weiterhin B 226) Richtung Wetter, nach etwa 1,5 km rechts in die Ruhrstraße, gleich hinter dem Bahnübergang rechts in die Nachtigallstraße, nach etwa einem Kilometer Parkplatz mit Umsteigemöglichkeit zur schmalspurigen „Muttentalbahn“. Fußweg vom Parkplatz zum Museum etwa 15 Minuten.

Für die Rückfahrt wird erneut ein Sonderzug der Muttentalbahn bereit stehen. Die Fahrt zum Steinbruch erfolgt im eigenen PKW, eine Wegbeschreibung wird vor Ort verteilt. Für Teilnehmer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, werden Mitfahrgelegenheiten organisiert.

Ort, Zeit und Verpflegung
Die Vorträge finden am Samstag, 24. September 2016 im Vortragsraum des LWL Industriemuseums Zeche Nachtigall (Nachtigallstraße 35, 58452 Witten) statt. Der Veranstaltungsraum befindet sich im Obergeschoss des Werkstattgebäudes, er ist über eine Rampe barrierefrei zu erreichen. Wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten am Museum empfehlen wir den Parkplatz „Nachtigallstraße“ zu benutzen. Für Tagungsteilnehmer fahren von dort kostenlose Sonderzüge der Muttentalbahn um 8.45 und 9.10 Uhr zum Museum.

Anmeldung
Wegen der begrenzten Räumlichkeiten kann die Veranstaltung nur nach Anmeldung besucht werden. Wir bitten um eine Rückmeldung bis zum 16. September 2016 per E-Mail (hiko@lwl.org). Bitte denken Sie bei einer Anmeldung per Mail an die Angaben zum Mittagessen und zur Exkursion! Sollte die Tagung oder die Exkursion zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung bereits ausgebucht sein, werden Sie von uns informiert.

Kontakt
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Historische Kommission für Westfalen
48133 Münster
Tel. 0251 / 591-4720
Fax: 0251 / 591-5871

eMail
Internet

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