Ruine Hardenstein im Muttental

Ein Ausflug zum Muttental in Witten

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von Toja.

Was unternehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis an einem richtig heißen Sommertag, an dem man Lust hat sich zu bewegen, aber nicht zu sehr ins Schwitzen zu kommen? Wir haben beschlossen gar nicht weit zu fahren, sondern gleich um die Ecke von Dortmund das Muttental in Witten anzusteuern.

 

Wanderkarte des Muttentals - Quelle Ruhrgebiet-Industriekultur.de
Wanderkarte des Muttentals – Quelle Ruhrgebiet-Industriekultur.de / per Klick öffnet sie sich groß im neuen Fenster

Im schattigen Muttental

Im Muttental angekommen ging’s vom Parkplatz unterhalb des Schloss Steinhausen schnurstracks in den schattigen Wald. Wir haben uns bei unserem Ausflug für einen Klassiker, den Bergbauwanderweg Witten, entschieden. Der Mischwald am Muttenbach ist wirklich wunderschön und als Bonbon bekommt man Wissenswertes zur Geschichte des Bergbaus in dieser Region präsentiert: Alle paar Meter stolperten wir über Schautafeln an alten Stollenöffnungen oder dem Bethaus der Bergleute.

Verladeanlage Zeche Jupiter im Muttental
Verladeanlage Zeche Jupiter im Muttental

Fotos aus vergangenen Zeiten regen an Originalschauplätzen wirklich die Phantasie an. Wir hätten noch weiterwandern können, aber den Besuch des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen.

Die Zeche Nachtigall

Das Besucherbergwerk direkt am Muttental hat uns noch tiefer in die Lebenswelt der Bergleute in den letzten 300 Jahren eintauchen lassen. Es war so spannend, dass selbst mein Sohn im Teenageralter sich begeistern konnte und zeitweilig sein Smartphone in der Hosentasche verschwinden ließ. Das soll schon was heißen.

Zeche Nachtigall - Foto LWL
Zeche Nachtigall – Foto LWL

Zufällig entdeckten wir auf dem Rückweg zum Parkplatz noch einen Wegweiser zu einer Skulpturenausstellung von Künstlern aus Zimbabwe. Da ich sowieso ein Fan afrikanischer Kunst bin, habe ich einige Zeit im Ausstellungsgarten von Schloss Steinhausen verbracht. Shona-Art hieß die Ausstellung (Wanderausstellung, Termine und weitere Infos: HIER) und die ist wirklich beeindruckend. Eine kleine Tierfigur habe ich dann auch noch erstanden und bereits im heimischen Garten platziert.

Nach unserem Ausflug mit so viel Bewegung und Input aller Art hat nur noch was für das leibliche Wohl gefehlt. Statt im Schlossrestaurant einzukehren fuhren wir kurzentschlossen wenige Kilometer mit dem Pkw bis zur Holzofenbäckerei in Witten-Bommern. Die schmackhaften Kuchenstreifen machen regelrecht süchtig – „müde und satt – wie schön is datt“ ………..

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Infos zur Zeche Nachtigall:

LWL-Industriemuseum / Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur / Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.  02302  /  93664-0
eMail
Internet

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10–18 Uhr  (letzter Einlass 17.30 Uhr)
Geschlossen: montags (außer an Feiertagen) sowie vom 22.12.2016 bis einschließlich 3.1.2017

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Haben Sie eigene Fotos von dem Muttental in Witten gemacht?
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sie uns schickten, damit wir hier eine tolle Fotogalerie aufbauen könnten.

Einfach an info@ausflugsziele-enneperuhr.de mit dem Betreff „Muttental“ und Ihrem Namen schicken, damit wir Sie nennen können.
Herzlichen Dank im Voraus !!

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